Cigarlelenbau

Ein wohlklingendes Instrument selber zu bauen ist für Kinder und Jugendliche eine tiefe Erfahrung ihrer eigenen Fähigkeiten.

In 5-tägigen Workshops mit je 4 Stunden/Tag bauten die Teilnehmer unter der Anleitung des Gitarrenbauers und Tischlermeisters Dirk Jungbluth eine Konzert-Ukulele. Aus hochwertigen Massivholz Zigarrenkisten, Fichtendecken und Mechanikteilen entstanden im Workshop wunderschöne Saiten-Instrumente. 

Schritt für Schritt fertigten die Teilnehmer ein vollwertiges Musikinstrument, welches seinen Namen verdient. Sie lernten dabei verschiedene Holzarten kennen und bearbeiten sie mit Instrumentenbau-Werkzeugen. Auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse gelangen die nötigen Handgriffe und führten zum Erfolg.
Alle Teilnemer konnten am Ende des Workshops mit Recht stolz auf das Geschaffene sein!
 

Ziele für die Teilnehmer:

  • handwerkliches Nutzen von Werkzeugen
  • entdecken eigener Fähigkeiten
  • Kreativität und Formgebung
  • präzises, sauberes Arbeiten
  • Durchhaltevermögen aber auch „Scheitern lernen“
  • Arbeiten im Team
  • Herstellen eines Werkstückes von A-Z
  • Achtsamkeit mit Material und Werkzeugen
Das Basismaterial - Daraus soll mal einen Cigarlele werden.
Bereitgestelltes Werkzeug für die Bearbeitung
Es kann los gehen...
Die Hauptmasse müssen auf die Fichtendecke übertragen werden
Der Instrumentenhals wird bearbeitet...
Die Grundform vom Instrumentenhals wäre schon einmal geschafft
Überstehende Bund-Markierungen müssen abgeschliffen werden
Handy-Fotos als Beleg für die Freunde am Ende jedes Tages
Die beiden Klötze werden eingeleimt
Die Bund-Drähte werden eingeschlagen
Die Kopfplatten Kontur wird verfeinert
Die Bundmarker sind fertig geschliffen
Nut und Feder für die Verbindung von Hals und Korpus
Die Kanten der Bund-Drähte werden sauber abgerundet
Feinarbeit am Hals ... alle Macken müssen raus!
Der Griffbrettabschluß wird angerissen
Markierung der Bohrungen für die Mechaniken wird angerissen ... eine 3. Hand ist hilfreich.
Die Decken sind aufgeleimt und müssen nun über nacht trockenen!
Klemmen auf ausreichende Spannkraft prüfen
Die Aussenflächen werden fein geschliffen
Alle Leimreste müssen sauber entfernt werden
Alle Übergänge sind zu versäubern
Da geht die Post ab ...
Das Griffbrett wird aufgeleimt
Die Kanten werden angeklebt um austretenden Leim aufzufangen
Das Griffbrett wird vor dem Lackieren abgeklebt
Pilotbohrungen für die Montage des Stegs werden präzise gesetzt
Die Kopfplatte bekommt eine Intarsie
Die vorbereiteten Einlegeteile werden eingelegt
Der Kleber wird großzügig aufgebracht
Überstände werden sauber entfernt, entstehnder Staub wird dabei abgesaugt!
Fertig ist die Intarsie in der Kopfplatte
Der Arbeitstag ist gut gelaufen...
Der Steg wird aufgeleimt
Überschüssiger Leim klebt nicht, beruhigt aber ungemein!
Die erste Lackschicht muß trocknen
Bohrungen für die Mechaniken werden präzise aufgerieben
Die Mechaniken werden montiert
Die Kopfplatten wurden von allen Teilnehmern individuell entworfen und gefertígt
Jetzt werden die Saiten aufgelegt
Ab in den Gigbag ... FERTIG!
Da kann man sich mit Recht freuen!
Erste vorsichtige Klangversuche ... Man sieht es dem jungen Mann an, ein selbstgebautes Instrument ist faszinierend!